Die Tataren sind wieder auf dem Weg in die Emigration: Es ist schwer, kein russischer Soldat zu sein

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Die am 21. September in Russland angekündigte Mobilisierung hat eine massive Migrationsbewegung auf der seit 2014 von Russland besetzten Krim ausgelöst. Die Krim-Türken, die Russland gewaltsam anwerben will, verlassen das Land. Zamera D., der am Tag nach Bekanntgabe der Mobilmachung aufbrach, erzählte Yeni Şafak von seiner kraftvollen Reise. Zamera D. erklärte, dass die Krimtataren seit dem Einmarsch Russlands auf der Krim für die Ukraine eingetreten seien, und sagte, dass sie auf der Krim seit langem unter Unterdrückung und Verfolgung leben.

SIE ERHALTEN DEN ERSTEN KRIMTATAREN IN DER ARMEE

Zamera D. erwähnt, dass sie seit 8 Jahren unter russischem Druck stehen: „Viele Männer wurden entführt. Ihr Schicksal ist noch unbekannt. Putin gab bekannt, dass er die Mobilmachung erklärt habe. Danach rekrutierten die Russen 80-90% der Krimtataren in die Armee, und dann wurden die Russen bevorzugt. Sie nehmen die Männer mit Gewalt, obwohl sie wissen, dass wir gegen die Russen sind. Sie ziehen mit Panzern durch die Straßen und rekrutieren die Männer, die sie sehen, ohne Fragen zu stellen“, sagte er.

Wir gingen 6 km und erreichten die Grenze

Zamera D. erklärte, dass die Krimtataren der Migration ausgesetzt seien: „Menschen müssen migrieren, um sich und ihre Familien zu schützen. Wir auch. Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Krasnodar. Es war so voll, dass wir 6 km von Georgia entfernt mit unseren Kindern zu Fuß gingen und die Grenze erreichten. Da die Straße zur Grenze bergig ist, gingen wir schnell, da wir jederzeit stecken bleiben würden. Inzwischen ist ein Mann vor Entsetzen und Panik an einem Herzinfarkt gestorben.

Grenzverfolgung

Zamera D. beschrieb die Schwierigkeiten, denen er an der georgischen Grenze begegnete, wie folgt: „Als wir im Grenzgebiet ankamen, baten uns die georgischen Grenzschutzbeamten um ukrainische Pässe, weil sie die russische Besetzung der Krim nicht akzeptierten. Meine Frau und ich hatten alte ukrainische Pässe, aber meine Kinder nicht. Sie haben einen russischen Pass. Also haben wir 2 Tage an der Grenze gewartet. Die Menschen haben hier unruhige Zeiten hinter sich. Sie verkauften kein Essen und Wasser, weil wir keinen georgischen Stempel in unserem Pass hatten. Wir waren 2 Tage lang hungrig und durstig.

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