Die Stromkrise wird den Tourismus befeuern: Europäische Rentner werden ebenso in den Süden abwandern wie diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten

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Ein harter Winter erwartet Europa, während Russland die Trumpfkarte des Erdgases auf dem Schachbrett des Krieges in der Ukraine ausspielt. Die europäischen Länder, die mit dem Risiko einer Rezession und einer hohen Inflation konfrontiert sind, bereiten sich darauf vor, das Erdgas in den Haushalten einzustellen, um ihre industrielle Produktion fortzusetzen. Es gilt als sicher, dass Russland vor allem im Januar und Februar den Machttrumpf ausspielen wird und Länder mit starken Industrien in Bedrängnis bringen wird. Daher werden bereits verschiedene Maßnahmen diskutiert. Es wird erwartet, dass die Erdgas- und Stromkosten in den europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, steigen werden. Tatsächlich wurde angekündigt, dass die Strompreise in Deutschland ab Oktober steigen werden.

DIE KOSTEN FÜR HEIMARBEITER STEHEN

Viele Länder, insbesondere Deutschland und England, haben pensionierte und stationäre Mitarbeiter, die an andere Orte reisen. Insbesondere nach der Pandemie haben viele After-Sales-Service-Unternehmen in europäischen Ländern begonnen, von zu Hause aus zu arbeiten. Dieses Modell scheint heute für Europa eine Katastrophe zu sein. Weil in den Wintermonaten der Stromverbrauch in den Haushalten höher sein wird und die Länder nicht über Erdgasvorräte verfügen, um dies zu decken.

POWER-UPGRADES STEHEN IN DEUTSCHLAND VOR DER TÜR

Klaus Müller, Leiter der Bundesnetzagentur, der für die Stromverteilung in Deutschland zuständigen Behörde, hat in den vergangenen Wochen davor gewarnt, dass die Erdgaspreise für Verbraucher mindestens um das Dreifache und mehr steigen könnten. Unter diesen Maßnahmen haben deutsche Zeitungen und Behörden die Idee vorgebracht, dass insbesondere ältere Menschen ihren Urlaub in der Türkei verbringen sollten. Es wird angegeben, dass dies in den kommenden Tagen als wichtige Alternative in Betracht gezogen wird.

HILFSVORSCHLAG IN HÖHE VON 500 EUR FÜR DEN SÜDEN

Marija Linnhoff, die Vorsitzende des Verbandes Deutscher Reisebüros (VUSR), bot deutschen Rentnern an, mit dem Geld, das man bei kaltem Wetter für Erdgas zahlen würde, in die Türkei zu fahren und dort Urlaub zu machen. Linnhoff erwähnte auch, dass die Bundesregierung Rentnern dafür 500 Euro zur Verfügung stellen könnte.
Tourismusfachleute meinen hingegen, dass für europäische Länder mit 150 Millionen Rentnern bereits Werbemaßnahmen gestartet werden sollten. Weil die Türkei aufgrund ihrer touristischen Infrastruktur, des Klimas und der fehlenden Stromprobleme in der Position eines wertvollen Ziels der Gelegenheit ist.

IHR FLUGNETZ UND WÄHRUNGSVORTEIL

Die Nähe zu Europa, das THY-Flugnetz und der monetäre Vorteil können die Türkei auch daran hindern, den touristischen Erfolg, den sie in den Sommermonaten erzielt hat, auf 12 Monate auszudehnen. Der Leiter von TÜRSAB, Firuz Bağlıkaya, sagte, dass die Türkei mit ihrer touristischen Infrastruktur und ihren klimatischen Eigenschaften eines der Länder ist, das die Nachfrage in diesem Bereich decken kann. Bağlıkaya betonte, dass im Einklang mit dem deutschen Rentensystem Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit deutsche Rentner die Wintermonate in der Türkei verbringen können: „Hierfür müssen Einigungsbemühungen innerhalb der staatlichen Institutionen verfolgt werden.

Wir erwarten eine steigende Nachfrage

Mert Vardar, CEO von Jolly Çeşit, machte auf den Wert der Aktivitäten der türkischen Agentur für Tourismusförderung und -entwicklung (TGA) aufmerksam und sagte: „Aufgrund der Qualität unserer Dienstleistungen in touristischen Einrichtungen und unseres Klimas wird unser Land zu einem Anziehungspunkt in den Wintermonaten. Angesichts der aktuellen Preisgestaltung glauben wir, dass das alte touristische Potenzial der Vergangenheit mit der für dieses Jahr erwarteten Erdgaskrise weiter steigen könnte.

90-TAGE-GRENZE AUF 6 MONATE VERLÄNGERT

Firuz Bağlıkaya sagte, Tourismusfachleute seien bereit, aber NPL-Ressourcen sollten bereitgestellt werden, um diese Arbeit im Tourismusmarketing zu unterstützen. Baglikaya setzte seine Bemerkungen wie folgt fort: „In diesem Stadium müssen jedoch bestimmte Vorkehrungen getroffen werden, damit unser Land mehr Anteile am Tourismus des 3. Alters erhält. Derzeit ist die Aufenthaltsdauer von Besuchern, die aus dem wertvollen Teil der europäischen Länder in die Türkei kommen, auf 90 Tage begrenzt. Daher erleichtern Vorkehrungen für Gäste im angemessenen Alter für einen Aufenthalt von bis zu 6 Monaten die Unterbringung von Gästen der 3. Altersgruppe in unserem Land für einen längeren Zeitraum.

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