Gespräche zur Beendigung des Krieges stehen wieder auf der Tagesordnung

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Donnerstag in Lemberg seinen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan und den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, empfangen.

Der Gipfel markiert die Abschwächung des Widerstands der Ukraine gegen eine diplomatische Beendigung des Krieges. Angesichts der territorialen Fortschritte Russlands hatten ukrainische Beamte zuvor argumentiert, dass ein Gegenangriff zur Rückgewinnung von Land eine Vorbedingung für alle Verhandlungen sein würde.

Letzte Woche sagte ein Berater von Selenskyj, Kiew „plant zu kämpfen, bis wir den letzten russischen Soldaten auf ukrainischem Boden neutralisiert haben“.

Die Rolle der Türkei ist sehr wichtig

Es zeigt auch, dass die Türkei und die UNO weiterhin eine zentrale Rolle bei der internationalen Reaktion auf den Krieg spielen werden. Präsident Erdogan hat sich in den vergangenen Monaten als Vermittler zwischen Ost und West positioniert.

Aber ihr Kampf, die Ukraine an den Tisch zu bringen, basiert auf einem unvorhergesehenen Faktor: dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Putin sagt oft, er sei bereit, über ein Ende des Krieges zu verhandeln, aber das ist viel einfacher zu sagen, wenn die ukrainische Seite keine Bereitschaft zeigt, Verhandlungen aufzunehmen. Ob der Verhandlungseifer des russischen Präsidenten wirklich ein Bluff ist, wird die Zeit zeigen.

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