Botschafter in Israel soll ernannt werden: Diplomatie hat Früchte getragen

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Die letzte und wertvollste Normalisierungsanleihe mit Israel wurde gestern abgeschlossen. Durch gleichzeitige Erklärungen gaben die beiden Länder bekannt, dass sie gegenseitig Botschafter ernennen würden. Nach dieser Entscheidung beginnt das Verfahren zur Bestimmung des Botschafters in Tel Aviv. Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu gab die Entscheidung gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem kirgisischen Amtskollegen Ceenbek Kulubayev bekannt.

PALÄSTINENSISCHE HÖHEPUNKTE

Außenminister Çavuşoğlu sagte, dass der Prozess zur Bestimmung der Namen der Botschafter beginnen werde, und betonte, dass die Verteidigung der Rechte Palästinas fortgesetzt werde. Çavuşoğlu sagte: „Als Ergebnis der Studien kam ein positiver Schritt aus Israel. Natürlich haben wir als Türkei beschlossen, einen Botschafter in Israel, in Tel Aviv, zu ernennen. Mit den neuen Ernennungen wird er in der Lage sein, die Bedenken der Türkei in Bezug auf Palästina direkt auf die Botschafterebene zu bringen.

SOFORTIGE ERKLÄRUNG

In dem Protokoll, in dem Außenminister Çavuşoğlu die Entscheidung verkündete, kam die Erklärung Israels aus dem Büro des Premierministers. In der schriftlichen Erklärung sagte Ministerpräsident Yair Lapid: „Die Fortsetzung der Beziehungen zur Türkei ist ein wertvoller Beitrag zur regionalen Stabilität und wertvolle Wirtschaftsnachrichten für die israelischen Bürger. Wir wollen Israels Position in der Welt stärken.“ In der Erklärung hieß es, die Türkei und Israel hätten beschlossen, ihre diplomatischen Beziehungen zu maximieren und einen gemeinsamen Botschafter und Generalkonsul zu ernennen.

DIE ERGEBNISSE DER DIPLOMATIE

Nach der Bildung der neuen Regierung in Israel und der Wahl von Isaac Herzog zum Präsidenten begann ein Dialogprozess mit Israel. Die Normalisierungsschritte zwischen der Türkei und Israel wurden im Februar beschleunigt. Der Sprecher des Präsidenten, İbrahim Kalın, und der stellvertretende Außenminister, Botschafter, Sedat Önal, besuchten Israel und legten den Grundstein für Kontakte auf Führungsebene. Auf diesen Besuch folgte am 9. und 10. März auf Einladung von Präsident Erdogan die Ankunft des israelischen Präsidenten Isaac Herzog in der Türkei. Die Präsidenten äußerten den gegenseitigen Wunsch des guten Willens zur Normalisierung der Verbindungen. In der Folge besuchte Außenminister Çavuşoğlu am 24. und 25. Mai nach 15-jähriger Abwesenheit als erster türkischer Außenminister Israel. Israel reagierte auf diesen Besuch auf der gleichen Ebene. Die Interessen zwischen den beiden Ländern erreichten vor 4 Jahren aufgrund von Israels Einfällen in Palästina einen Wendepunkt. Am 15. Mai 2018 rief die Türkei ihren Botschafter aus Tel Aviv zu reaktiven Konsultationen zurück.

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