Israel sagt, es arbeite daran, seine Bürger im Gazastreifen wieder in ihren Alltag zurückzuversetzen

0 43

Laut der schriftlichen Erklärung des israelischen Premierministers hielt Lapid ein Bewertungstreffen mit hochrangigen Beamten über die Sicherheitsmaßnahmen ab, die in der Region parallel zum Gazastreifen im Süden des Landes vier Tage lang in Kraft waren.

Neben Premierminister Lapid nahmen Verteidigungsminister Benny Gantz, Stabschef Aviv Kohavi, der Direktor des Nationalen Sicherheitsrates Eyal Holata und einige andere Beamte an dem Treffen teil.

In der Erklärung, die betont, dass die Bewertungsgespräche der Region am Wochenende fortgesetzt werden, sagte Ministerpräsident Lapid: „Das Leben und die Sicherheit der Bürger der Region parallel zum Gazastreifen haben für uns absolute Priorität. Wir arbeiten daran, die Bürger des Südens so schnell wie möglich wieder in ihren Alltag zurückzuversetzen.“ Bedingungen wurden aufgenommen.

Die Maßnahmen rund um Gaza werden am vierten Tag fortgesetzt

Israelische Soldaten verwundeten und verhafteten den Anführer des Islamischen Dschihad, Bessam Saadi, am 1. August in der besetzten Stadt Jenin im Westjordanland, und ein Palästinenser starb bei dem Konflikt.

Die israelische Armee erhöht weiterhin ihre Alarmstufe rund um den belagerten Gazastreifen, da sie einen möglichen Vergeltungsangriff nach Saadis Festnahme befürchtet.

Armeeeinheiten blockieren weiterhin Hauptstraßen, die jüdische Siedlungen im Gazastreifen verbinden.

Berichten zufolge hat die israelische Armee im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen Dutzende unbemannter Luftfahrzeuge über Gaza geflogen.

Das Grenztor Beit Hanun (Erez) und das Grenztor Kerem Ebu Salim im Norden des Gazastreifens werden im Rahmen der geltenden Maßnahmen für 4 Tage geschlossen gehalten.

Warnung, dass Gazas einziges Kraftwerk abgeschaltet werden könnte

Dazwischen steht die Befürchtung, dass das einzige in Betrieb befindliche Kraftwerk im Gazastreifen, das Israel seit 2006 blockiert, aufgrund von seit 4 Tagen geschlossenen Grenztoren abgeschaltet werden könnte.

Refik Melihe, Direktor des Kraftwerks im Gazastreifen, wies in seinen Erklärungen vom 3. August darauf hin, dass es aufgrund der Praktiken der israelischen Armee keinen Treibstoffzufluss vom Grenztor Kerem Ebu Salim gibt.

Die in Israel ansässige Rechtsorganisation Ärzte für Menschenrechte hat davor gewarnt, dass erhebliche Schäden entstehen könnten, wenn Treibstoffimporte in den Gazastreifen verhindert werden.

Neuanfang

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen. Accept Read More