Der Kohleverbrauch steigt in Europa, wo Erdgas gedrosselt wird

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Der wertvolle Teil der Sanktionen, die die EU nach dem russisch-ukrainischen Krieg zu verhängen begann, richtete sich gegen die russische Machtpartei.

In diesem Zusammenhang soll das Verbot von Ölimporten aus Russland nach Europa auf dem Seeweg bis Ende des Jahres in Kraft treten. Die Sanktionen betreffen auch den Kauf von Kohle und anderen festen fossilen Brennstoffen aus Russland. Die EU-Kohlesanktion soll am 10. August in Kraft treten.

Die EU-Länder, die den Großteil ihrer Kohle aus Russland importieren, versuchen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, bevor das Verbot beginnt.

Nach neuesten Angaben des Europäischen Statistikamtes stammen 55,6 % der EU-Steinkohleimporte aus Russland. Auf Russland folgen die Vereinigten Staaten mit 17,2 % und Australien mit 15,3 %. Kolumbien, Südafrika, Indonesien und Kanada sind unter anderen wertvolle Lieferanten.

Die EU-Importe aus Russland an Kraftwerkskohle, die für Strom und Heizung verwendet wird, liegen bei 70 Prozent. Bei Hüttenkohle für die Eisen- und Stahlerzeugung wird der EU-Import aus Russland auf 30 % geschätzt.

Dabei ist zu beachten, dass Deutschland und Polen, die dominierende Volkswirtschaft Europas, stark von russischer Kraftwerkskohle abhängig sind.

Die deutschen Importe von Kraftwerks- und Hüttenkohle aus Russland belaufen sich auf 14,3 Millionen Tonnen, die aus Polen auf 9,5 Millionen Tonnen. Deutschland importiert 67 % seiner Kraftwerkskohle und Polen 80,7 % aus Russland.

Die Kohleverstromung ist auf dem Vormarsch

Obwohl die EU in den letzten Jahren versucht hat, die kohlebefeuerte Stromerzeugung zu reduzieren, hat die kohlebefeuerte Stromerzeugung im Rahmen der Klimaschutzziele aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach der Epidemie im letzten Jahr und der Verwendung von Kohle anstelle von Gas zugenommen.

Laut dem Bericht des European Electricity Outlook stieg der Kohleanteil an der Stromerzeugung in der EU im vergangenen Jahr auf 15 %. Diese Quote soll in diesem Jahr weiter steigen.

Russlands Stopp der Erdgaslieferungen nach Europa drängt viele EU-Mitgliedsstaaten, mehr Kohle statt Erdgas zur Stromerzeugung zu verwenden.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur wird der weltweite Kohleverbrauch, der im vergangenen Jahr um 6 % gestiegen ist, in diesem Jahr um 0,7 % auf 8 Milliarden Tonnen steigen. Damit wird der weltweite Kohleverbrauch den höchsten Stand der letzten 10 Jahre erreichen.

Der Kohleverbrauch in den EU-Ländern wird in diesem Jahr voraussichtlich um 7 % steigen.

Der Anstieg des Kohleverbrauchs in der EU ist auf die zunehmende Verwendung von Kohle anstelle des nach dem Krieg zerstörten Gases und die steigende Nachfrage zur Stromerzeugung zurückzuführen. Europäische Länder, die sich in den Wintermonaten auf eine mögliche Energiekrise vorbereiten, setzen verstärkt auf Kohle.

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, der bis 2030 alle Kohlekraftwerke im Land schließen will, hatte im Juni angekündigt, dass Kohlekraftwerke in der kommenden Zeit verstärkt zum Einsatz kommen müssen.

Deutschland, das Maßnahmen ergriff, nachdem Russland den Nord Stream-Gasfluss auf 20 % reduziert hatte, beschloss, den Betrieb derjenigen auszuweiten, die in der Winterprognose die Wiedereröffnung oder Schließung von insgesamt 21 Kohlekraftwerken planten. In diesem Zusammenhang hat das Land Anfang dieses Monats das Kohlekraftwerk Mehrum in Betrieb genommen.

Die österreichische Regierung hat außerdem angekündigt, ein stillgelegtes Kohlekraftwerk wieder zu eröffnen, um einer möglichen Energiekrise vorzubeugen.

Bis 2024 wurden Klauseln gestrichen, die Kohlekraftwerke dazu verpflichten, in den Niederlanden mit einer maximalen Kapazität von 35 % zu arbeiten.

Auch Frankreich und Italien planen und bereiten die Eröffnung ihrer alten Heizkraftwerke vor.

Die steigende Nachfrage nach Kohle erhöht jedoch auch die Preise dieses Artefakts.

Der Preis für eine Tonne Kohle, der letztes Jahr um diese Zeit bei rund 110 Euro lag, liegt mit seinem Prestige nun auf dem Niveau von 350 Euro. Die Kohlepreise lagen im Eins-zu-Eins-Zeitraum des Jahres 2020 auf dem 40-Euro-Niveau.

Die Kohlepreise sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das 2-fache und im Vergleich zu vor 2 Jahren um das 8-fache gestiegen.

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